Unsere Veranstaltungen

Zukünftige Termine


Wir halten Sie hier aus dem Laufenden, sobald unsere nächsten Termine feststehen.




Gedenken zum 27. Januar 2021

Inmitten der Corona-Pandemie haben wir am Fuße der Mariensäule in Weilheim still der Opfer des Nationalsozialismus gedacht:


Berichte von Veranstaltungen


Gedenken zum 9. November 2019


Gemeinsam mit ca. 50 Bürgerinnen  und Bürgern gedachte der Vorstand am 9. November 2019 in der Buxbaumgasse in Weilheim der Opfer rechter Gewalt und würdigte zugleich den 9. November als herausragenden Tag der deutschen Geschichte.


Dazu die Worte unserer stellvertretenden Vorsitzenden Marie-Luise Barthel:


Der 09.11 ist ein Datum, dass in unserer deutschen Geschichte für verschiedene Ereignisse steht. Gerade im 20 Jahrhundert. Es ist geprägt von Stärke, Durchsetzungsvermögen von nicht unterkriegen lassender der deutschen Gesellschaft. Sodass am 09.11.1918 aus einer konstitutionellen Monarchie eine parlamentarisch-demokratische Republik - die sogenannte Weimarer Republik entstanden ist. Ein Meilenstein für unsere heutige Demokratie.

Aber auch das dunkle Zeitalter, das Grauen darf man nicht vergessen, das am 09.11.1938 als Reichspogromnacht begann. Wo der Hass, die Diskriminierung und das menschenunwürdige Verhalten seinen Raum gefunden hat. Diese Zeit darf nie in Vergessenheit geraten und darf sich auch nie wiederhole. Sondern soll uns als Warnung und als Lehre dienen. 

Nach dem ganzen Schrecken gibt es aber auch ein Ereignis, wo Menschen gezeigt haben, was Hoffnung, Zusammenhalt, Kampfgeist und Mut alles bewirken können. Dies geschah genau heute vor 30 Jahren – Der Fall der Berliner Mauer. Als das getrennte Deutschland erneut zu einem Deutschland wurde.

Das heißt für uns egal wie schwierig die Zeiten sein können, wir, jung und alt gemeinsam, müssen wachsam bleiben, um denen zu wiederstehen die erneut versuchen durch Hetzte und Gewalt unsere Demokratie zu stützen.

Lasst uns nun eine Schweigeminute für die Menschen halten, die sich selbst nicht helfen konnten und für die, die tatkräftig für unsere heutige Demokratie gekämpft haben.




26. Januar 2020

Liederabend zum Holocaustgedenktag


An kaum einem anderen Tag im Jahr ist das Versprechen und der Auftrag von „Nie wieder!“ wohl allgegenwärtiger als am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar. 

Wir gedenken der ermordeten Menschen und wir ehren die Opfer, die die Hölle deutscher Vernichtungslager überlebt haben und bis heute Zeugnis ablegen und die Erinnerung damit lebendig halten. Gerade in diesen Tagen, in denen sich Anhänger*innen einer Partei, die sich eine Wende in unserer Erinnerungskultur herbeisehnen, um kommunale Mandate bewerben und so auch noch die bürgernächste politische Ebene vergiften wollen, ist lebendige Erinnerung besonders wertvoll. 

Voller Verantwortung wollen wir auch zum Gedenktag der Shoa ein Zeichen für Demokratie, Freiheit und allgemeine Menschenrechte setzen. 


Der Verein hatte zu einem musikalischen Abend mit dem Liedermacher Ernst Deger nach Penzberg eingeladen. Der noch sehr junge Verein wollte am Vorabend des Holocaust Gedenktages ein Zeichen setzen. Rund 20 Personen folgten diesem Aufruf. Es wurde ein sehr ergreifendes Ereignis. Ernst Deger verstand es seine Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und alle Anwesenden daran zu erinnern, dass so etwas nie wieder passieren darf. Menschen zu quälen, zu bestehlen und zu ermorden nur weil sie einen anderen Glauben haben. Nicht weil sie Verbrechen begingen oder sonstiges Unrecht, sondern weil sie Juden waren. Ernst Deger erzählte von einzelnen Schicksalen und begleitete dies einfühlsam auf seiner Gitarre. 

Viele werden noch lange an diesen Abend denken und hoffentlich dies weitertragen, damit derartiges nie wieder passieren kann. 

Der Verein möchte sich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei Ernst Deger bedanken.










So berichtet das Gelbe Blatt vom 01. Februar über die Veranstaltung:



Copyright: Emanuel Gronau Fotografie

Webinar am 28.05.2020


Demokratie im Alltag: Mit Rechten reden?


Im Büro, in der Familie oder auch an der Kasse im Supermarkt: Wie reagieren wir sinnvoll auf rechte Vorurteile und Hass? Wir gehen wir im Alltag damit um, wenn uns Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in unserem Umfeld begegnen? Anhand von konkreten Fallbeispielen wollen wir Strategien zum Umgang mit rechten Parolen im Alltag aufzeigen und gemeinsam mit Ihnen diskutieren.


Darüber diskutierten die Teilnehmer*innen mit 


Andreas Krahl 

Mitglied des Bayerischen Landtags, Abgeordneter für den Stimmkreis Weilheim-Schongau und


Marie-Luise Barthel 

Ehemalige Landesschülersprecherin, Stv. Vorsitzende von Nie wieder! Gemeinsam gegen Rechts im Landkreis Weilheim-Schongau e.V.


Am Ende waren sich alle Teilnehmer*innen einig: Sich öffentlich gegen rechte Parolen zu stellen bedarf Zivilcourage und Selbstvertrauen. Mit den Strategien, die im Seminar besprochen wurden hat jede*r Teilnehmende dazu praktische Tipps erhalten.

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